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Die VBJ-Struktur arbeitet für das Wohl aller Wiener Juden!

Schon seit Jahrzehnten ist der VBJ gemeinsam mit seinen Koalitionspartnern für die Errungenschaften der IKG verantwortlich. Aber ohne praktizierende und engagierte Gemeindemitglieder bleibt jede auch noch so gute Infrastruktur leer. Sehr viele VBJ-Mitglieder übernehmen diese Aufgabe und füllen die Synagogen, Schulen, Zentren sowie zahlreiche Veranstaltungen mit jüdischem Leben.

So wie andere (eher traditionelle) Fraktionen nimmt sich auch der VBJ der Bedürfnisse und Notwendigkeiten vieler Juden unmittelbar an und schließt somit sehr erfolgreich die existierende Lücke zwischen IKG und vielen Gemeindemitgliedern. Durch die erfolgreiche Ermittlung der jeweiligen Bedürfnisse ist in den letzten Jahren auch eine bessere jüdische Infrastruktur unter dem Schirm des VBJs entstanden. Diese VBJ-Struktur stellt heute Tausenden von Juden unterschiedlichster Herkunft täglich ihre Dienste zur Verfügung und erweitert mit jährlich über 100 Veranstaltungen verschiedener Art die Möglichkeiten für all jene, die ein jüdisches Leben anstreben, dies auch wahrhaftig auszuleben.

Sefardisches Zentrum Wien

Das sefardische Zentrum ist zwar im Eigentum der IKG wird jedoch vom VBJ betrieben. Es ist der Hauptsitz des VBJs und die Hauptsynagoge der bucharischen Juden. Unter der religiösen Leitung des Rabbiners Benjamin Aminov werden tägliche Gottesdienste, Lernseminaren und regelmäßige Veranstaltungen abgehalten. Wöchentlich erfreuen sich mehr als 200 Besuchern und zu den einzelnen Feiertagen über 1.000. Im Festsaal werden regelmäßig feierliche Anlässe und Großveranstaltungen abgehalten.

Bet Halevi

Bet Halevi am Rabbiner Schneerson Platz ist eine Synagoge und ein Lernhaus (Bet Midrasch Torat Chaim). Unter der religiösen Leitung des Rabbiners Israel Netanelov werden tägliche Gottesdienste, Kinderprogramme und Lernseminare abgehalten. Wöchentlich finden sich dort mehr als 300 und zu den einzelnen Feiertagen über 500 Besucher ein. Beth Halevi verfügt über 2 Festsäle, die für feierliche Anlässe oder Veranstaltungen von Gemeindemitgliedern genutzt werden. Eine neue Mikwe ist schon fertiggestellt und wird demnächst für alle Jüdinnen und Juden eröffnet. Darüber hinaus befindet sich dort die Jugendorganisation Club Chaj mit wöchentlichem Programm für mehr als 200 Kinder und Jugendliche.

Hafazat Hatora

Hafazat Hatora in der Großen Mohrengasse ist eine Synagoge und ein Bet Midrasch. Unter der religiösen Leitung des Rabbiners Albert Shamonov werden tägliche Gottesdienste und Lernseminare abgehalten. Wöchentlich finden sich mehr als 200 und zu den einzelnen Feiertagen ca. 400 Besucher dort ein, um eine örtliche Alternative in Anspruch zu nehmen.

SHAREY OVADIA

SHAREY OVADIA auf der Nordwestbahnstraße ist eine Synagoge und ein Bet Midrasch unter der religiösen Leitung des Rabbiners Izchak Niazov mit täglichen Gottesdiensten, Lernseminaren und regelmäßigen Großveranstaltungen. Wöchentlich erfreuen sich mehr als 200 Besuchern und ca. 400 zu den einzelnen Feiertagen. Sharey Ovadia eröffnet sehr bald über einen Festsaal für diverse Seminarvorträge und Veranstaltungen.

Bnej AVNER

Bnej AVNER in der Blumauergasse. Eine Synagoge und ein Bet Midrasch unter der religiösen Leitung des Rabbiners Moshe Israelov mit täglichen Gottesdiensten, Lernseminaren und regelmäßigen Großveranstaltungen wie Schabbatons oder Simchat Tora. Wöchentlich mehr als 200 Besucher und ca. 400 zu den einzelnen Feiertagen. Bnej Avner arbeitet derzeit an einem über 300 m² großen Festsaal in 1020 Wien und verfügt über eine große Sukka zu Sukkot und eröffnet demnächst eine 200 m² große Wellness-Location nur für Damen.

JAD BEJAD UND CLUB CHAI

JAD BEJAD UND CLUB CHAI – Das sind die aktivsten und größten jüdischen Jugendorganisationen Österreichs, die seit 20 Jahren mehr als 500 Kinder und Jugendliche betreuen. Die Zielsetzung ist es, die jüdische Identität zu wahren und zu stärken, um so vor Assimilation zu schützen.

MI LEV LE LEV – JÜDISCHE HEIRATSVERMITTLUNGEN

Vor einem Jahr wurde die Organisation Mi Lev le Lev (= von Herz zu Herz) mit dem Ziel gegründet, möglichst viele jüdische Frauen und Männer zu vereinen und somit die jüdische Assimilation zu verhindern. Die Organisation arbeitet auf unentgeltlicher Basis, wird nur durch Spenden finanziert und wird von mehreren ehrenamtlichen „Matchmakern“ geführt, die sich höchst diskret für die Errichtung jüdischer Häuser engagieren.

Die Organisation ist offen für alle Juden und kooperiert mit vielen anderen, sowohl religiösen als auch säkularen, orthodoxen als auch traditionellen Matchmakern weltweit. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an vienna.shiduchim@gmail.com.

SENIORENKLUB

Ein eigener Klub in der Czerningasse unter der Leitung von Herrn Schmuel Jakubov mit über 150 Mitgliedern und wöchentlichem Programm, Veranstaltungen und Seminarvorträgen.

BNOT HASHEM

Frauenklub mit über 200 Mitgliedern und regelmäßigen Veranstaltungen und Seminarvorträgen.

JEWISH MINI SCHOOL

Um Assimilation zu vermeiden, können SchülerInnen seit sieben Jahren in der Jewish Mini School, mit Sitz im Bet Halevi, alles zum Judentum sowie Hebräisch lernen.

KULTURVEREIN KINOR DAVID

Kultursparte des VBJs (siehe Wahlprogramm unter Kunst & Kultur bzw. www.kinordavid.at)

PUBLIKATIONEN

Zu allen jüdischen Feiertagen werden Broschüren und Leitfäden mit wertvollen Informationen an IKG-Mitglieder verschickt. Weiters werden eigene Bücher und Wochenblätter in deutscher und hebräischer Sprache publiziert, darunter beispielsweise das Buch „Belebende Parascha“, das jüdische Wochenblatt mit über 700 Ausgaben, ein kostenloser Siddur Tehilat Avner mit über 3000 Exemplaren, eine kostenlose Tehilat Avner App für die täglichen Gebete oder auch ein Kizzur Schulchan Aruch, das Buch der Halachot (Vorschriften) in einfacher Sprache erklärt, u.v.m.

„Kommuniziert wird regelmäßig mittels WhatsApp-Gruppen, Zeitschriften, SMS und sozialen Medien wie Facebook, um die Mitglieder stets best- und schnellstmöglich zu informieren. Für die VBJ-Struktur arbeiten täglich mehr als 120 ehrenamtliche Aktivisten, Tendenz steigend.“

Ing. Roschel Ribinin, BSc

KOSCHERE NAHVERSORGUNG FÜR ALLE GEMEINDEMITGLIEDER

Noch vor einigen Jahren hat es in Wien nur eine schwache koschere Infrastruktur gegeben. Heute sieht das ganz anders aus. Konkurrenzkampf ist hier förderlich, da er die Qualität erhöht und die Preise drosselt. Schließlich profitieren die jüdischen Endverbraucher von diesen neuen Marktverhältnissen. Zum Aufbau dieser Infrastruktur hat der VBJ maßgeblich beigetragen und ist heute beispielsweise einer der Hauptanbieter von koscherem Fleisch in der IKG. Dem VBJ ist es ein wichtiges Anliegen, dass die jüdische Gemeinde Zugang zu leistbarer koscherer Nahrung hat. In der Non-Profit-Fleischerei Shefa wurden daher vom VBJ-Vorstand Dauertiefpreise festgelegt.

Die Mehrheit der koscheren Infrastruktur (Supermärkte oder koschere Restaurants, Bäckereien oder Imbissstände) werden von VBJ-Mitgliedern betrieben.

Dazu gehören unter anderem:

  • Restaurant Bahur Tov und Fleischerei – Bahur Tov
  • Kosher Konditorei Neunteufl
  • Kosherland
  • Mea Shearim
  • Restaurant Yudale, Fleischerei Yudale,
  • Catering Yudale
  • Pizza Prego, Bäckerei Prego
  • Novellino
  • Shelanu
  • Lebensmittel Malkov
  • Shefa Markt, Shefa Fleischerei
  • Simchas, Catering Simchas