Bericht von der Generalversammlung am Mittwoch, 15. Jänner 2020

Der Weg und Einsatz von Obmann Israel Abramov wurden bei der Generalversammlung bestätigt; es hat für die Anwesenden die Möglichkeit gegeben mit dem gesamten Vorstand zu kommunizieren.

Gelobt wurden auch die Tätigkeiten des VBJ für die gesamte jüdische Gemeinde, wie z.B. das Programm „Awot u Jeladim“, bei dem zu Mozei Schabbat mehr als 200 Kinder gemeinsam lernen, oder auch die mehr als 200 Veranstaltungen mit unzähligen begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die jährlich abgehalten werden. Zu einem jährlichen Fixpunkt ist mittlerweile der Family Fun Day mit über 1.000 Besucherinnen und Besuchern im Augarten geworden – das beliebte Sommerfest, das von der Jad beJad (Hand in Hand) Jugendorganisation organisiert wird. Dem VBJ ist es somit nicht nur gelungen das jüdische Gemeindeleben zu vitalisieren, sondern auch Jüdinnen und Juden aus verschiedensten Strömungen dafür zu mobilisieren.

Auch österreichische Politiker loben den Vorstand; es gab bereits mehrere Besuche und es wird weitere hohe Besuche und Treffen geben. Die Anwesenden zeigten sich auch von der Arbeit gegen die Assimilation beeindruckt, die durch die Schaffung einer jüdischen Infrastruktur durch den VBJ ermöglicht wird. Ein weiterer Schritt zur Stärkung der jüdischen Infrastruktur wird der derzeit in Planung stehende jüdische Kindergarten sein. Dieser orientiert sich an den Bedürfnissen der Eltern, die ihre Kinder im Moment noch in nicht-jüdische Kindergärten unterbringen und so Probleme haben, ihre Kinder z.B. an jüdischen Feiertagen freizustellen.

Ein großer Dank geht an die mittlerweile mehr als 120 Freiwilligen, die eine unverzichtbare Stütze der Vereinsarbeit stellen. Damit die unzähligen Leistungen des VBJ auch die gerechtfertigte Öffentlichkeit erhalten, wird in Zukunft die Medienarbeit verstärkt.

Ein herzliches „Toda raba“ an die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Generalversammlung.

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